Benediktsäule 
Benediktsäulen sind in der Reibung der Zeit stehende Symbolzeichen für die wichtige Bedeuter der christlich abendländischen Kultur bezogen auf Benedikt von Nursia, der Patron Europas und seinen Namensvertreter Papst Benedikt XVI.
1998
Marktl am Inn
212
Bronze
Zwölf Säulen für Europa war ein Ideenkonzept aus dem Jahre 2004. Geplant waren zwölf Säulen für Europa, die als plastisches Statement hinweisen sollten auf die große Bedeutung der christlich-abendländischen Kultur für unser Europa aus heutiger Sicht. Auf jeder Säule sollte auf Benedikt von Nursia verwiesen werden, ein grundlegender Bezugspunkt für die Einheit Europas und auf die unverzichtbaren christlichen Wurzeln unserer Kultur und Zivilisation. Seine „Regula“ in Form einer Schriftrolle sollte die Architektur der Säule übernehmen. Keine der Säulen sollte gleich sein und sich immer durch eine andere Thematik unterscheiden. Am 19. April 2005 wurde Kardinal Josef Ratzinger zum Papst gewählt. Er hat ausdrücklich bei der Erläuterung seines Namens, den er als Papst tragen wollte, bekannt, dass er sein Amt auf den Spuren von Benedikt von Nursia zu führen gedenkt, dem großen Patriarchen des abendländischen Mönchtums. Die Freude war gross: Ein bayerischer Papst mit dem Namen Benedikt XVI., eine wunderbare Thematik für eine Säule. Aus dieser Freude wurde die erste der fünf Meter hohen Säulen aus Bronze für Marktl am Inn geschaffen, dem Geburtsort des Papstes. Sie wurde auf dem Vorplatz vor seinem Geburtshaus zu seinem Besuch am 11.9.2006 mit großem Medieninteresse aufgestellt. Mittlerweile entstanden fünf Säulen für Italien, Frankreich und Deutschland.
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JMN

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